Stiftung Karl Gayer Institut
"Der Waldbau ist Sache des Localbeamten"
Leben und Werk des Forstwissenschaftlers Karl Gayer

Biographie


Karl Gayer gehört zu den bekanntesten Forstwissenschaftlern und gilt als einer der Begründer einer modernen an der Ökologie des Waldes orientierten Waldbewirtschaftung.

Karl Gayer wurde am 1.3.1822 in Speyer geboren. In Speyer war er ab 1843 zunächst Forstgehilfe, dann Revierleiter und schließlich Kreisforstmeister. 1855 wurde er mit erst 33 Jahren außerordentlicher Professor für Forstwissenschaft an der königlich-bayerischen Central-Forst-Lehranstalt in Aschaffenburg. Ab 1878 lehrte er an der Universität München. Hier wurde er zum Ehrendoktor ernannt und zum ordentlichen Professor berufen. 1880 und 1886 erschienen seine Hauptwerke „Der Waldbau“ und „Der gemischte Wald“. 1889/1890 war Karl Gayer Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1892 wurde er emeritiert. Am 1. März 1907 starb Karl Gayer in München.1

Karl Gayer

Als Vollwaise war der Lebensweg Karl Gayers nicht geradlinig vorgegeben. Einen Eindruck über seine Lebensverhältnisse können aus den nachfolgenden Publikationen entnommen werden:


1Staatsminister Josef Miller (2007): Rede anläßlich der 100. Todestages Karl Gayers am 01.03.2007.

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